• Rainer von Niederhäusern

Das Feuerprinzip II. (Pitta)

Pfooze Feuer- Kick Ass Jazz Der Sitz des Feuerchakras ist das Nabelzentrum. Die Verbindung des Feuerchakras mit Nahrung, Ernährung ist offensichtlich.Der Fötus wird durch die Nabelschnur ernährt. Hunger, Das erste Bedürfnis nach der Geburt hat seinen Sitz im Nabelchakra. Durch Laute, zum Beispiel durch Weinen teilt der Säugling seine Bedürfnisse mit. Werden die Bedürfnisse wahrgenommen wächst das Element Feuer im Gleichgewicht. Es entwickeln sich Persönlichkeiten, die an Hindernissen und Erfolgen wachsen. Werden die Bedürfnisse des Baby’s nicht wahrgenommen und gestillt, entwickelt und speichert sich Wut. Mit Sitz im Feuerchakra. Die Wut sitzt dann drin. Und ist die Grundlage der meisten psychischen Probleme für ein ganzes Menschenleben. Gelangt etwas durch die Speiseröhre in den Magen wirft sich der Verdauungsapparat sofort darauf und zerlegt die Masse in ihre Einzelteile. Eiweisse, Fette, Kohlenhydrate usw. Die Betriebs- und Aufbaustoffe für unseren Körper. Die Stimmung ist: Yes we can. Wir werden es richten. Die Nahrung wird den Feuerstürmen des Verdauungssystems ausgesetzt. In diesem Labor wird Nahrungsbrei zu Lebenskraft transformiert. Ein magischer Ort mit magischen Vorgängen. Feuer- Pitta packt an, sucht Herausforderungen. Baut Infrastrukturen, Netze für den erleichterten Zugang zu Ressourcen. Ziele ausstecken, anstreben und erreichen. Bei Feuer geht es um Macht-Ohnmacht, ums Revier, Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Die Feuer-Pittakonstitution versteht es, andere Menschen für sich zu gewinnen und zu nutzen.

Der König des Feuers möchte seine Untertanen nicht verlieren, wie jeder König, und füttert sie mit Kraft, Erfolgen, Reichtum, Ansehen und Anziehungskraft. Die Moral geht dabei auch schon mal abhanden. Es gibt wenige Feuer-Pittakonstitutionen, die der Versuchung widerstehen, Erfolg als persönliche Leistung anzusehen. Das Motto ist: Ich bin der Schmied meines Glücks.

Abenteurer, Pioniere, Unternehmer, Yogis, Sadhus, Schamanen, Therapeuten, Ärzte, Richter, Professoren. Spieler.

Feuer ist dort, wo Energie gewonnen, vermehrt und transformiert wird.

Der Ofen des Verdauungssystem ist ungeeignet für Dauerbrand. Mit zunehmendem Alter kommt es vermehrt zu Verschleisserscheinungen. Die Nahrung wird nicht mehr sauber verbrannt und verarbeitet und es kommt zu Fettbildungen, zu Burnouts und zu Organschäden.

Pfooze Feuer- Kick Ass Jazz Die Pflanzenwesen unseres Pfooze Drink Feuer sind erwärmend, bitter-süss-scharf, freundlich heiter.

Gelber Enzian Zuallererst die Wurzel des gelben Enzians. Er wächst in hohen Höhen an der intensiven Bergsonne. Er speichert seine Lebenskraft von bis zu 60 Bergsommer und -Winter in seinen Wurzeln. Es gibt in der Pflanzenwelt wenige Pflanzen, die mehr Feuer enthalten. Seine Bitterstoffe sind Bestandteil fast aller Bitterdrinks. Eine kleine Menge der Wurzel wirkt auf die Verdauung wie Brennsprit beim Entfachen eines Feuers mit feuchtem Holz.


Wacholder Der Wacholder ist auch in den Bergen heimisch, hat sich aber auch in den Niederungen und um die Ballungszentren etabliert, um uns seine heilenden, wärmenden, reinigenden und vitalisierenden Eigenschaften schenken. Vor der Pest war ganz Europa überwachsen mit Wacholder. Während der Pest wurden Räume und Kranke mit Wacholder geräuchert. Dabei wurde er beinahe ausgerottet. Wacholderbeeren sind Bestandteile der üppigen mittelalterlichen Küche. Da wurde die Verdauungshilfe gleich mitgekocht.

Löwenzahn Der Löwenzahn liebt Gesellschaft und wächst fast überall. Wird er abgesägt, aufersteht er in kurzer Zeit. Seine Vitalität ist offensichtlich. Er scheint sich uns fast aufzudrängen. Wiesen voller Löwenzahn sind das Zeichen, dass der Winter und die Kälte überstanden sind und dass das Wachstum der Pflanzen in voller Fahrt ist. Löwenzahn reinigt, fördert die Verdauung und sondert Flüssigkeiten ab und aus. Er wird als Gemüse verzehrt, als Honig und seine Wurzel als Tee oder Tinktur.


Engelwurz Engelwurz ist ein heiteres, eigenständiges Wesen und ausgewachsen eine majestätische Erscheinung. Auch Engelwurz wurde während der Zeit der Pest zu Heilzwecken verwendet. Er soll böse Geister vertreiben, wärmt und erdet und wurde als Giftwurzel bezeichnet. Anzuwenden bei Vergiftungen. Die Wurzel hat einen unverwechselbaren erdigen, bitteren Geschmack. Die Dosierung muss stimmen. Weniger ist mehr. Engelwurz unterstützt die Verdauung, Durchblutung und wird auch bei Erkältung und Fieber angewendet. Engelwurz wird seit Urzeiten in Asien und Europa angewendet und verehrt.


Pfooze Feuer, der Kraftsaft


Beste Grüsse, Rainer von Niederhäusern,

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