• Rainer von Niederhäusern

Das Feuerprinzip III. (Pitta)

Pfooze Feuer und unsere Verdauung Einige von uns sind in der Lage, alles was sie essen zu verdauen und zu assimilieren. Wir reden von einem gesunden Verdauungsfeuer. Nicht alles, das wir zu uns nehmen ist unserem Verdauungsapparat zuträglich, und es kann zunehmend zu Erschöpfungszuständen und Müdigkeitserscheinungen (des Verdauungsapparates) kommen. Im weiteren Verlauf treten Symptome wie Verstopfung, Durchfall, diffuses Unwohlsein, Magenbrennen, Magengeschwüre, Aufstossen, Reizdarm, Blinddarmentzündung, Gallensteine, Leber, Milz und -Bauchspeicheldrüsenkrankheiten, Zuckerkrankheit usw. auf.

Ungenügend verbrannte und assimilierte Nahrung führt zu Ablagerungen, Fettleibigkeit, Unbeweglichkeit, Trägheit, Herz und Kreislaufkrankheiten. Paracelsus nennt den Lebensgeist, der die Nahrung in individuelle Lebenskraft umwandelt «Archeus». Er macht aus der Nahrung, nachdem wir sie gegessen haben das, was sie schon ist, nämlich Fleisch und Blut,. Denn daraus bestehen wir. *Paracelsus. Der Archeus ist der innere Alchemist, der das Gift der Nahrung von der Lebensessenz scheidet.

Für das Unvollkommene (unsere Nahrung), das wir zu unserem Schaden (jede Nahrung ist auch Gift) gebrauchen müssen, hat er uns einen Alchimisten gegeben, damit wir das Gift, das wir mit dem Guten einnehmen, nicht als Gift verzehren, sondern von dem Guten scheiden können. (…) Dieser ist ein so grosser Künstler, dass er die beiden voneinander scheidet. Das Gift steckt er in einen Sack und das Gute gibt er dem Leib. (…) Er verwandelt das Gute in eine Tinktur, die er dem Leibe eingibt, auf das er lebe. Dieser Alchimist hat im Magen seinen Sitz, der sein Instrument ist, worin er kocht und arbeitet. (Paracelsus I/24ff)

Die Alchemie, auch Scheidekunst genannt, trennt das Feine oder Essenzielle vom Groben oder Materiellen und macht es vollkommen. Hierzu muss man zuerst die körperliche Form auflösen, wie es der Alchemist im Bauch vormacht, indem er die Nahrung zu einem Speisebrei verwandelt und zur Gärung bringt. Dadurch kommt es zur Verwandlung des Stofflichen, und das Essenziele kann sich vom Groben lösen. (Paracelsusmedizin at-verlag S.46) Im übertragenen Sinne können die körperlichen Symptome im Zusammenhang stehen mit Lebenssituationen, die schwer verdaubar sind. Die nicht leicht «runtergehen». Die schwer akzeptierbar sind oder überhaupt nicht im Einklang mit dem «Bauchempfinden» und den individuellen Lebensgrundsätzen. Lebenslust, Agilität und Kreativität erlöschen dann nach und nach.

Es ist sehr empfehlenswert, die Verdauungsorgane bei guter Laune zu halten.

Der Ayurveda sowie auch Paracelsus und viele weiteren Ärzte aller Zeitalter verschreiben bei diesen Symptome Bitterpflanzen. Bitterpflanzen haben die Eigenschaft, das Verdauungsfeuer zu erhöhen

Raucht ein Feuer wegen nasser oder schwer entzündbarer Brennstoffe, gibt man Brandbeschleuniger dazu.

Unser Pfooze- Drink Feuer beinhaltet die alten, traditionellen Bitterpflanzen aus Ayurveda und so, swie sie Paracelsus benutzt hat. Enzianwurzel, Löwenzahnwurzel, Angelikawurzel und Wacholderbeeren sind ein Muss für jeden «Bitter». Diese 4 Pflanzen werden auch als Schutzpflanzen bezeichnet. Schutz vor Verunreinigung durch subtile Energien und eben auch durch unsorgfältige Ernährung. Pfooze Feuer, Erhöhung des Verdauungsfeuers und Schutz.

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