• Rainer von Niederhäusern

Das Luftprinzip (Vatta)

Der erste Raum für unseren Körper ist die Gebärmutter. Nachdem sich eine Eizelle und eine Spermiumzelle vereint haben entsteht grosse Aktivität und der leere Raum wird schnell durch das neues Embryo besetzt. Zuerst entsteht ein länglicher Schlauch dessen Längsspalt sich nach 4 Wochen zu schliessen beginnt. Die Grundlage unseres Nervensystems. Nach 5 Wochen ist Herzaktivität feststellbar. Material kann so im winzigen Fötus verschoben und abtransportiert werden. Einige Tage später ist das Innenohr so weit ausgebildet, dass es Aussengeräusche wahrnimmt. Die Entwicklung des Fötus ist so, als ob bei einem Hausbau zuerst die elektrischen und sanitären Leitungen verlegt würden, einfach mal frei in den Raum hinein. Danach dann die festen Strukturen für den Hausbau Hausbau.

Wir kommen in die Welt nackt und verlassen sie bekleidet mit Ego.

Wird die Nabelschnur getrennt, kommen wir in Kontakt zur Welt über Lunge, Haut, die Stimme, Ohren, Augen und unseren Geruchssinn. Die Sinnesüberflutung zieht unser Bewusstsein unweigerlich nach aussen. Und wir werden süchtig nach Erfahrungen, Erlebnissen, Sinneseindrücken.

In unserem Leben sind alle Räume, alle sich öffnenden Freiräume, alle Reviere schnell besetzt und ausgefüllt. Ähnlich schnell wie sich flüchtige Stoffe wie z.B. Aceton im Raum ausbreiten. Wir tragen in uns die Sehnsucht nach dem Zustand, in dem wir unseren Raum noch nicht mit Gedanken, Lebensgeschichte und den daraus resultierenden Projektionen gefüllt und infiziert haben.

Die Körperstruktur des Luftprinzips- Vatta ist eher eine höhere, schlanke Statur. Wahrnehmungs- und Lebensorgan des Luftprinzips (Vatta) ist das Nervensystem, die Haut, die Körperoberfläche und das zentrale Nervensystem.

Das Luft- Prinzip (Vatta) wird durch das Raum- und Luftchakra genährt und reguliert. Luft- oder Vatta Körperstrukturen verarbeiten Eindrücke blitzschnell und sind konstant am Auswerten von neuen Sinneseindrücken. Ähnlich wie bei der Entwicklung des Fötus geht es im Luft-Vattasystem vor allem um die Elektronik, um die Nervenbahnen, die Haut, die Atmung, die Ohren und Augen und um den Tastsinn.

Die beiden grossen Pumpen, die Lunge und das Herz bringen konstant neue Nahrung nach Innen und stossen sie wieder aus. Ein ununterbrochenes Pulsieren, das mit dem ersten Atemzug beginnt und dann ohne Unterbruch während 70- 80- 90 Jahre und mehr andauert.

Ein uns unzugänglicher Wille, eine Gier nach Leben, nach neuen Eindrücken, nach neuen Erfahrungen, die in ihrer Intensität immer noch zunimmt.

Das Luftprinzip (Vatta) erfährt die Welt als superschneller Prozessor. Die Sucht nach neuen Stimulationen und das ununterbrochene Scannen nach neuen Sinneseindrücken und deren Verarbeitung führt zur Überhitzung des Nervensystems.

In der Folge braucht die Physiognomie des Luftprinzips (Vatta) vermehrt Ruhepausen, in denen sich das Nervensystem wieder erholen kann. Pfooze Luft -Strike Mike. Die Bedeutung dieser Worte für den Pfooze Luft-Drink liegt darin, dass wir unsere Abwehr stärken. Wehr dich Mike, oder Michaela, schlag dich gegen die Unbill der Bedingungen, der Witterungen. Obwohl unser Nervensystem nach einer Ruhepause verlangt, sind oder waren die Bedingungen so, dass wir weiter im Regen, in der Kälte ausharren (mussten). Der Ingwergehalt erwärmt unser Blut und vertreibt die aufkommende (Er-) Kältung. Der Kurkumaanteil verstärkt diesen Ansatz. Apfelsaft und griechischer Bergtee bringen die Harmonie und runden unseren Pfooze Luft- Drink ab.

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